Zur Zeit meine Lieblingsautoren

Thomas Meyer. Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme eine Schickse.

  • Wohl das lustigste Buch, das ich je gelesen habe. Ich freue mich auf die Verfilmung. Schnell hat man sich ins jiddische eingelesen und weiss, dass „Tuches“ mit „Hintern“ übersetzt werden kann.

 

Pedro Lenz. Der Goalie bin ig.

  • Hat man sich mal ins berndeutsche eingelesen, ist es ein wahrer Genuss. Sehr witzig und sehr berührend. Der Goalie ist zwar ein Looser, aber einer der das Herz sowas von auf dem rechten Fleck hat! Auch die Verfilmung mit Roman Signer als Goalie ist ein Meisterwerk.

 

Daniel Glattauer

  • Seit „Gut gegen Nordwind“ lese ich eigentlich alles von ihm, weil es immer was zu Lachen gibt und ich seine Sprache mag.

 

Stig Larsson: Vergebung, Verblendung und Verdammnis

  • Wenn schon ein Krimi, dann richtig. Ich habe noch immer keinen spannenderen gefunden bzw. gelesen. Wobei das hier ist eher ein Gesellschaftsroman mit allen guten Zutaten. Beeindruckend ist übrigens auch die Dreiecksgeschichte des Helden Michael Bloomkvist. Ein Beispiel für Polylove? Jedenfalls leben alle drei glücklich mit dem Arrangement.

 

Tim Krohn, Quatemberkinder und Vrenelis Gärtli

  • Genau das Richtige, wenn man mal in die innerschweizer Sagen-, Legenden und Bergwelt eintauchen möchte. Die Zweisprachigkeit zwischen Glarner Dialekt und Hochdeutsch war für mich als Schwyzerin sehr amüsant. Da finden sich plötzlich Ausdrücke aus meinem Dialekt wieder. Die rührende Geschichte von Vreneli und Melk spielt in der Wende zum 19. Jahrhundert im Glarnerland als der Alltag von Geister- und Aberglauben geprägt war. Am Schluss weiss man nicht mehr genau, ob alles nur Aberglauben war oder ob es den Teufel vielleicht doch gibt...?

 

Jojo Mendes. Ein ganzes halbes Jahr

  • Ja ich hab’s auch gelesen, mitgefiebert und mitgeheult.